Mentale Konten und die Macht der Innovation

Woher kommt der Bedarf nach einem Produkt, dessen Nutzen Konsumenten noch gar nicht abschätzen können? Der Wunsch nach einem Produkt und die Notwendigkeit einer Kaufentscheidung ergibt sich aus einem Bedarfsempfinden (vgl. Blackwell, Miniard, & Engel, 2006). Produzenten und Hersteller sind demnach angehalten, diesen Bedarf zu erzeugen und/oder zu verstärken; ein Kauf rechtfertigt sich für den…

Empfehlungsquellen als Einflussfaktoren auf die Kaufentscheidung – eine Einführung

Kaufentscheidungen ohne den Rat anderer? Das erscheint den meisten bei komplexeren Entscheidungen (z.B. extensiven Kaufentscheidungen) nur schwer denkbar. Oft verfügen Freunde oder Familie über sehr kostbare Vorerfahrung. Und ist dem einmal nicht so, dann bieten Fachmagazine, Expertenmeinungen oder Empfehlungssysteme. Dass die Wirtschaft den Nutzen solch vermeintlich expertiser Fürsprecher längst entdeckt hat, zeigen prominente Testimonials gleichermaßen…

Methode Conjoint-Analyse: Abbildung realistischer Entscheidungssituationen

Hand auf’s Herz: Die Likert-Skala ist ein zuverlässiges Verfahren zur Messung persönlicher Einstellungen (vgl. Schnell, Hill, & Esser, 2013). Kognitive und affektive Einstellungsausprägungen können – je nach Item – genauso abgefragt werden wie die konative (strebende) Komponente einer Einstellung, so zum Beispiel der „Wille“ zum Kauf. Die „abgestufte Zustimmung“ zu einer Aussage kann die tatsächlichen Konflikte…