Mentale Konten und die Macht der Innovation

Woher kommt der Bedarf nach einem Produkt, dessen Nutzen Konsumenten noch gar nicht abschätzen können? Der Wunsch nach einem Produkt und die Notwendigkeit einer Kaufentscheidung ergibt sich aus einem Bedarfsempfinden (vgl. Blackwell, Miniard, & Engel, 2006). Produzenten und Hersteller sind demnach angehalten, diesen Bedarf zu erzeugen und/oder zu verstärken; ein Kauf rechtfertigt sich für den…

Online Shopping Clubs: Verknappung, Exklusivität und Deadline als Lockmittel

Online Shopping Clubs wie brand4friends und vente-privee.com machten den Anfang, E-Commerce Händler wie Zalando und Amazon erkannten ebenfalls das Potenzial und zogen mit ihren eigenen exklusiven Shopping-Communities zalando-lounge und buyvip nach – und das mit Erfolg. Doch warum sind die Shopping-Clubs so beliebt bei den Konsumenten? Aspekte der Psychologie geben möglicherweise Aufschluss.   Mit ihren Clubs kämpfen die Anbieter um die Gunst…

Empfehlungsquellen als Einflussfaktoren auf die Kaufentscheidung – eine Einführung

Kaufentscheidungen ohne den Rat anderer? Das erscheint den meisten bei komplexeren Entscheidungen (z.B. extensiven Kaufentscheidungen) nur schwer denkbar. Oft verfügen Freunde oder Familie über sehr kostbare Vorerfahrung. Und ist dem einmal nicht so, dann bieten Fachmagazine, Expertenmeinungen oder Empfehlungssysteme. Dass die Wirtschaft den Nutzen solch vermeintlich expertiser Fürsprecher längst entdeckt hat, zeigen prominente Testimonials gleichermaßen…

Möbel online bestellen

Möbelhandel online – Extensive Kaufentscheidung im Internet

Möbel online bestellen? – Kein Problem. Der Online-Möbelhandel ist in Deutschland längst auf dem Vormarsch. In dem seit Jahren wachsenden Online-Handel entwickelt sich der Handel mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen nämlich besonders positiv: Bereits im Jahr 2013 ist der Umsatz um mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dabei nimmt das Sortiment stetig zu…

Methode Conjoint-Analyse: Abbildung realistischer Entscheidungssituationen

Hand auf’s Herz: Die Likert-Skala ist ein zuverlässiges Verfahren zur Messung persönlicher Einstellungen (vgl. Schnell, Hill, & Esser, 2013). Kognitive und affektive Einstellungsausprägungen können – je nach Item – genauso abgefragt werden wie die konative (strebende) Komponente einer Einstellung, so zum Beispiel der „Wille“ zum Kauf. Die „abgestufte Zustimmung“ zu einer Aussage kann die tatsächlichen Konflikte…