Word-of-mouth – Meinungsführer für Werbebotschaften nutzen

Vielfach verfolgt Werbung das Ziel eine möglichst breite Masse zu erreichen – jedoch ohne dabei schlicht dem ‚Gießkannen-Prinzip‘ folgen zu wollen. Die Streuung der Werbung soll möglichst gering gehalten, die richtigen Zielgruppen erreicht werden. Aber: Der persönliche, bilaterale Kommunikationskontakt zwischen Menschen gilt in der Regel als größer und entscheidender als die Wirkung, die Massenmedien-Werbung erreichen…

Marketing-Mix Preispolitik

Psychologie im Marketing-Mix, Teil 2: Preispolitik

Nachdem in Teil 1 der Serie zur Psychologie im Marketing-Mix die Produktpolitik betrachtet wurde, werden im folgenden Artikel psychologische Einflüsse in der sogenannten „Preispolitik“ des Marketing-Mix unter die Lupe genommen, die einen möglichen Einfluss auf das Konsumentenverhalten haben. Wie entsteht eigentlich ein Preis? Die zentralen Kriterien bei der Preisfindung stellen das Angebot und die Nachfrage…

Mentale Konten und die Macht der Innovation

Woher kommt der Bedarf nach einem Produkt, dessen Nutzen Konsumenten noch gar nicht abschätzen können? Der Wunsch nach einem Produkt und die Notwendigkeit einer Kaufentscheidung ergibt sich aus einem Bedarfsempfinden (vgl. Blackwell, Miniard, & Engel, 2006). Produzenten und Hersteller sind demnach angehalten, diesen Bedarf zu erzeugen und/oder zu verstärken; ein Kauf rechtfertigt sich für den…

Involvement – entscheidende Determinante(n) der Werbewirkung

Involvement gilt als die moderierende Größe bei der Entscheidungsfindung von Konsumierenden und ist laut Krugman (1965) von zentraler Relevanz für das Verständnis von Zusammenhängen der Werbewirkung. Dabei wird schnell deutlich, dass es zum einen keine allgemein gültige Definition von Involvement gibt und zum anderen, dass es nicht nur eine, sondern verschiedene Formen von Involvement gibt…

Marketing-Mix Produktpolitik

Psychologie im Marketing-Mix, Teil 1: Produktpolitik

Der Marketing-Mix gibt vier zentrale Bereiche vor, die eine Marketingstrategie und deren Umsetzung effektiver optimieren lassen, indem nur relevante Instrumente angepasst werden.  Verschiedene Facetten lassen sich dabei auch aus einer psychologischen Perspektive betrachten und empirisch untersuchen. Der Marketing-Mix Der Marketing-Mix umfasst bekanntlich verschiedene Instrumente der sogenannten „4 P´s“: Neben der Produktpolitik setzt sich der Marketing-Mix…

Online Shopping Clubs: Verknappung, Exklusivität und Deadline als Lockmittel

Online Shopping Clubs wie brand4friends und vente-privee.com machten den Anfang, E-Commerce Händler wie Zalando und Amazon erkannten ebenfalls das Potenzial und zogen mit ihren eigenen exklusiven Shopping-Communities zalando-lounge und buyvip nach – und das mit Erfolg. Doch warum sind die Shopping-Clubs so beliebt bei den Konsumenten? Aspekte der Psychologie geben möglicherweise Aufschluss.   Mit ihren Clubs kämpfen die Anbieter um die Gunst…

Möbel online bestellen

Möbelhandel online – Extensive Kaufentscheidung im Internet

Möbel online bestellen? – Kein Problem. Der Online-Möbelhandel ist in Deutschland längst auf dem Vormarsch. In dem seit Jahren wachsenden Online-Handel entwickelt sich der Handel mit Möbeln und Einrichtungsgegenständen nämlich besonders positiv: Bereits im Jahr 2013 ist der Umsatz um mehr als 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dabei nimmt das Sortiment stetig zu…

iPhone 6 – Erfolg trotz oder wegen hohem Preis?

Das iPhone 6 ist nun seit gut einem halben Jahr auf dem Markt. Die Verkaufszahlen sind wieder einmal beeindruckend und rekordverdächtig. Gleiches gilt auch für den Preis der zwei iPhone-Varianten 6 und 6 Plus. Dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb sind die beiden Smartphone-Alternativen ein voller Erfolg für Apple. iPhone 6: Wenn die Überteuerung zum…

Methode Conjoint-Analyse: Abbildung realistischer Entscheidungssituationen

Hand auf’s Herz: Die Likert-Skala ist ein zuverlässiges Verfahren zur Messung persönlicher Einstellungen (vgl. Schnell, Hill, & Esser, 2013). Kognitive und affektive Einstellungsausprägungen können – je nach Item – genauso abgefragt werden wie die konative (strebende) Komponente einer Einstellung, so zum Beispiel der „Wille“ zum Kauf. Die „abgestufte Zustimmung“ zu einer Aussage kann die tatsächlichen Konflikte…

Smartphone - Mobile Payment

Mobile Payment – Eine Sache der Einstellung?

Mobile Payment ist einer der voranschreitenden Trends der Digitalisierung, der mit der immer stärkeren Verbreitung von Smartphones und mobilen Services einhergeht. Die Big Player Apple und Google haben ihre Marktlösungen bereits vor längerer Zeit präsentiert und rüsten sich momentan für eine Markteroberung in Deutschland und Europa. Aber auch eine Vielzahl von Startups beschäftigt sich mit dem…